Helfen Sie uns, dem Stierkampf ein Ende zu setzen!
Nutzen Sie das untenstehende Formular, um den Bürgermeister von Pamplona, den Direktor der Casa de Misericordia, sowie weitere Verantwortliche aufzufordern, die grausame Veranstaltung von San Fermin das Stierrennen und die darauffolgenden Stierkämpfe zu beenden und sie durch eine mitfühlende Veranstaltung zu ersetzen.
Dies sind einige Punkte, die Sie in Ihren Brief mit einbinden können:
- Diese einzigartigen Tiere, die auf den Straßen von Pamplona während des Stierrennens ausrutschen und hinfallen, werden danach auf grausame Weise getötet - und all das im Namen der “Tradition”. Es sollte nicht als Tradition gefeiert werden, ein wehrloses Tier zu quälen und dann zu töten. Die Menschen haben den Vorwand der Tradition schon immer genutzt, um schreckliche Dinge, wie Kinderarbeit und Sklaverei, zu rechtfertigen. Doch die Tradition macht eine Sache nicht besser.
- Der Stierkampf ist ein grausamer Blutsport, der schon vor langer Zeit in die Geschichtsbücher hätte verband werden sollen. Ganz egal, wie die Tradition dahinter aussieht, der Stierkampf ist und bleibt das Quälen, Verstümmeln und Schlachten eines Tieres zur Unterhaltung des Menschen.
- Stiere wachsen auf Weiden auf und sind den Lärm und das Umgebensein von Menschen nicht gewöhnt. Sie werden in enge, dunkle Gehege gesperrt und wenn sie dann mit Hilfe von Elektroschocks auf die Straßen getrieben werden, sind sie vom Sonnenlicht für einige Momente geblendet. Sie haben furchtbare Angst und werden von Zuschauern mit zusammengerollten Zeitungen geschlagen. Die Kurven der Strecke, die die Stiere entlanglaufen müssen, sind sehr scharf und so verlieren die Tiere oft den Halt und rutschen an Wänden aus und brechen sich dabei die Knochen oder werden verletzt.
- All die Stiere, die auf den Straßen von Pamplona hin- und herschliddern, laufen einem blutigen und grausamen Tod in der Stierkampfarena entgegen.
- Die Gegenstimmen des Stierkampfes werden in Spanien und auch in anderen Ländern immer lauter. Im April 2004 erklärte der Stadtrat von Barcelona, Barcelona als stierkampffreie Stadt und beendete diesen primitiven Blutsport somit endlich. Seitdem sind 38 spanische Gemeinden dem Beispiel gefolgt und das Parlament hat einen Gesetzesentwurf besprochen, der bereits bestehende Tierschutzgesetze, und auch die Gesetze zum Stierkampf, ausweiten würde. Laut einer Gallup Umfrage im Oktober 2006, haben 72 % der Spanier kein Interesse am Stierkampf, im Vergleich zu 54 % in den 80er Jahren.
Senden Sie Ihren Brief an
jlrzapatero@presidencia.gob.es José Luis Rodríguez Zapatero
pamplona.net@ayto-pamplona.es Dña Yolanda Barcina
direccion@casamisericordiapamplona.com Jesús Vicente Cía Garza, Direktor
embespuk@mail.mae.es Don Carlos Miranda
embespus@mail.mae.es Carlos Westendorp
Beispielbrief
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| Übersetzung:
Betreff: Bitte beenden Sie das Stierrennen Sehr geehrte/r ..., ich wende mich heute an Sie, um meinen Ärger darüber auszudrücken, dass noch immer Duzende von Stieren jedes Jahr, während des San Fermin Festes, gefoltert und gequält werden. Jahr für Jahr endet das Stierrennen in zahlreichen Verletzungen bei Mensch und Tier. Es ist abstoßend und barbarisch, dass in jedem Jahr so viele Stiere während des Rennens und den darauffolgenden Stierkämpfen einen alptraumhaften Tod sterben müssen. Sie haben die Möglichkeit, Ihre Stadt zu einem mitfühlenden Wandel zu bewegen. Bitte schließen Sie sich all den anderen Menschen an, die ein Ende des grausamen Stierrennens und der Stierkämpfe während des San Fermin Festes fordern! Mit freundlichen Grüßen |
- Über 40.000 Stiere werden jedes Jahr in den Arenen Spaniens getötet, laut The New York Times, obwohl die meisten Spanier für eine Beendigung der Stierkämpfe sind.
- Vor einem Stierkampf schlagen Menschen dem Stier mit Sandsäcken auf den Kopf lange und gewalttätig um seine Sinne zu schwächen, schreibt The Washington Post.
- Laut Associated Press, ergab eine aktuelle Studie, dass 20% der Stiere mit Abführmitteln und Drogen voll gepumpt werden, bevor sie in die Arena müssen.
- Ehemalige Stierkämpfer bestätigen, dass die Stiere wochenlang vor dem “Kampf” absichtlich mit schweren Gewichten am Nacken geschwächt und in die Nieren geschlagen werden, wie The Animals’ Voice berichtet.
- Meist gehen die Stiere durch das grelle Licht geblendet in die Arena, weil sie laut Brigitte Bardot Foundation 48 Stunden vor dem Kampf in Dunkelheit gehalten werden.
Hier kann man ein Video aus der “Stierkampfschule Madrid” sehen, wo angehende Matadore die Tricks des Geschäfts lernen.
Schreibe Leserbriefe an Zeitungen in Deiner Umgebung und fordere die Leser auf, weder Stierkämpfe noch das Stierrennen oder andere grausame Feste mit Tierquälerei zu besuchen oder unterstützen.
Erzähle Freunden, Familie und allen, die in Spanien oder Mexiko Urlaub machen wollen, was wirklich mit den Stieren geschieht. Beziehe Dich auf diese Fakten.
